Luftballons, Scheinwerfer und Co. online genehmigen lassen

Luftraumrechtliche Erlaubnis per Mausklick beantragbar

Ob Himmelsleuchten, aufsteigende Kinderballons oder aufgestellte Baukräne – bestimmte Objekte können für die Luftfahrt ein Hindernis darstellen. Die Nutzung des Luftraums ist daher in einigen Fällen erlaubnispflichtig. Für die Erteilung von luftrechtlichen Erlaubnissen sind in Nordrhein-Westfalen die Landesluftfahrtbehörden der Bezirksregierungen Düsseldorf und Münster zuständig.

Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium NRW, beiden Bezirksregierungen und Materna hat die d-NRW AöR den Onlinedienst Luftraumnutzung für die Beantragung von luftraumrechtlichen Erlaubnissen entwickelt. Dadurch wird die Beantragung spezieller Erlaubnisse für den Luftraum bürgernah und unkomplizierter.

Insgesamt drei Formulare stehen über das Serviceportal.NRW für Bürger:innen zur Verfügung:

Aufstiegsgenehmigung für Kinderballone

Wer bei einer Veranstaltung wie beispielsweise einer Hochzeit Luftballone aufsteigen lassen möchte, benötigt in manchen Fällen eine luftrechtliche Erlaubnis und/oder eine Flugverkehrskontrollfreigabe. Je nach Anzahl und Aufstiegsort ist eine zusätzliche Erlaubnis des Aufstiegs durch die Deutsche Flugsicherung erforderlich. Möchte jemand 500 oder mehr Luftballone aufsteigen lassen oder ist der Aufstiegsort weniger als 1,5 km von einem Flughafen entfernt, wird eine Erlaubnis der Bezirksregierung benötigt.

Luftraumnutzung – Scheinwerfer bzw. andere optische Lichtsignalgeräte und Wetterballone
Für den Betrieb von Effektscheinwerfern und optischen Lichtsignalgeräten ist je nach Standort, Ausrichtung und Lichtstärke eine luftrechtliche Erlaubnis erforderlich, sofern diese Geräte Luftfahrzeugführer während des Flugs blenden könnten. In der Nähe von Flugplätzen sind sie grundsätzlich verboten, wenn dadurch der Flugbetrieb auf einem Flugplatz gestört werden könnte. Laser und Scheinwerfer, die lediglich in Räumen eingesetzt werden oder wenn diese flach zum Boden ausgerichtet sind und somit nicht in den Luftraum strahlen, können ohne eine luftrechtliche Erlaubnis betrieben werden.

Genehmigung zur Errichtung temporärer Luftfahrthindernisse Erteilung
Als temporäre Luftfahrthindernisse gelten beispielsweise Kräne, Betonpumpen, Steiger, Bühnen oder andere Baugeräte. Auch diese Baugeräte können aufgrund ihrer Höhe und ihres Standortes ein Hindernis für die Luftfahrt darstellen. Solche Luftfahrthindernisse bedürfen der luftrechtlichen Zustimmung im Genehmigungsverfahren bzw. der unmittelbaren luftrechtlichen Genehmigung, wenn keine Baugenehmigung erforderlich ist (z.B. Kran).

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