Bundesstiftung Mutter und Kind

Verfahren zur Mittelbewirtschaftung in Betrieb genommen

Die „Bundesstiftung Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens” hilft schwangeren Frauen in Notlagen. Diese erhalten auf unbürokratischem Weg ergänzende finanzielle Unterstützung, die ihnen in der Schwangerschaft und der Anfangszeit nach der Geburt helfen soll. Aus Mitteln der Stiftung können für Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft und Geburt sowie der Pflege und Erziehung eines Kleinkindes entstehen, Hilfen gewährt werden. In Nordrhein-Westfalen haben allein im Jahr 2019 mehr als 36.000 schwangere Frauen Hilfen aus der Bundesstiftung erhalten.

Während die meisten Bundesländer eigene Landesstiftungen gegründet haben, werden die Mittel in Nordrhein-Westfalen über die Träger der freien Wohlfahrtspflege verwaltet. Die Geschäftsführung als Zuwendungsempfänger der Bundesstiftungsmittel wurde dem Caritasverband für die Diözese Münster übertragen. Außer Caritas und Diakonie sind die Beratungsstellen von Arbeiterwohlfahrt, Donum Vitae sowie einiger Städte und Landkreise in die Verteilung einbezogen.

Zur Bewirtschaftung der Bundesstiftungs-Mittel in NRW hat d-NRW im Auftrag des MKFFI NRW ein digitales Verfahren namens „Fachanwendung Bundesstiftung Mutter und Kind“ entwickelt. Das webbasierte System wurde in nur sechs Monaten realisiert, um einen Programmstart zum Beginn des Kalenderjahres 2021 zu ermöglichen. Im Januar 2021 startete planmäßig der Livebetrieb des Fachverfahrens.

Weitere Infos zur Bundesstiftung Mutter und Kind unter:

https://bundesstiftung-mutter-und-kind.de