d-NRW auf der CEBIT 2018

Markus Both

Relaunch für die CEBIT: Die IT-Messe fand 2018 erstmals im Juni statt und bezeichnet sich jetzt als „Business-Festival“. Das Land Nordrhein-Westfalen war bei diesem Neustart mit einem Gemeinschaftsstand der Landesverwaltung vertreten.

Die Eröffnung erfolgte durch Hartmut Beuß, Beauftragter der Landesregierung für die Informationstechnik NRW. Es folgte ein Grußwort von Dr. Uda Bastians, die für die kommunalen Spitzenverbände sprach. Weitere Vorträge hielten IT.NRW-Präsidenten Hans-Josef Fischer zum Thema E-Verwaltungsarbeit sowie Prof. Dr. Andreas Engel (KDN-Dachverband kommunaler IT-Dienstleister) über Zusammenarbeit im digitalen Verbund.

Im Rahmen des Kommunalempfangs NRW stellte Markus Both die d-NRW AöR als Partner für verwaltungsübergreifende Lösungen vor. „Als ,Start-Up-Behörde‘ mit inzwischen mehr als 20 Mitarbeitern unterstützen wir eine Vielzahl verwaltungsübergreifender IT-Projekte“, so Markus Both. Als unabhängiger Partner ist d-NRW nicht an bestimmte Softwareunternehmen gebunden und steht nicht in Konkurrenz zu IT.NRW oder den kommunalen IT-Dienstleistern.

 

Projekte von d-NRW

Zu den Lösungen von d-NRW zählt beispielsweise der NRWBot, ein lernfähiger Chatbot, der menschliche Sprache interpretieren kann. Dieses Tool erkennt Muster und Zusammenhänge und lässt sich optimal in bestehende Online-Angebote integrieren. „Der NRWBot verwendet eine so natürliche Sprache, dass man das Gefühl hat, sich mit einem richtigen Menschen zu unterhalten“, beschreibt Markus Both den Chatbot.

Mit nrwGov bietet d-NRW ein einheitliches Content-Management-System (CMS) für NRW an. Grundlage sind verschiedene Open-Source-Modelle, wodurch die Systemvoraussetzungen entsprechend niedrig sind.  

Ein weiteres Projekt, die elektronische Gewerbeanmeldung, bietet dem Nutzer eine intuitive Bedienung und gute Nutzerführung bei der Gewerbeanmeldung. Bis 2019 soll daraus schrittweise ein Gewerbe-Serviceportal mit vielen angebundenen Diensten entstehen.

Seit der Gründung der AöR Anfang 2017 sind bereits 228 kommunale Stellen d-NRW als Träger beigetreten. Momentan baut d-NRW Strukturen auf, um den Austausch mit einer so großen Anzahl an Trägern zu stärken.