E-Government in den Kommunen

Modellkommunen präsentieren Stand der Projekte

Die nordrhein-westfälische Landesregierung unterstützt zusammen mit dem Verband der kommunalen IT-Dienstleister die landesweite Digitalisierung von Verwaltungsdiensten. Wirtschafts- und Digitalstaatssekretär Christoph Dammermann hat am 05. Juli 2019 eine Veranstaltungsserie zur Digitalisierung der Verwaltung gestartet. Finanziert werden die Entwicklung von Lösungen und der Wissensaustausch mit Mitteln aus dem Landesprogramm Digitale Modellregionen.

Staatssekretär Dammermann: „Mit den Projekten und dem landesweiten Austausch bringen wir die Digitalisierung der kommunalen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen voran: Für zahlreiche Verwaltungsaufgaben werden Bürgerinnen und Bürger die Dienstleistungen in den Städten und Gemeinden zunehmend digital nutzen können. Mit dem Programm Digitale Modellregionen können wir Lösungen entwickeln und anschließend allen Kommunen in unserem Land zur Verfügung stellen.“

Am 5. Juli 2019 fand in Düsseldorf der Auftakt für eine Veranstaltungsserie rund um das Thema E-Government in den Kommunen des Landes statt. Dort präsentierten die Modellregionen die Inhalte und den Stand der Projekte im Bereich E-Government aus dem Förderprogramm. Ergänzend wurden die Aktivitäten zum Onlinezugangsgesetz durch den Chief Information Officer des Landes, dem Dachverband der kommunalen IT-Dienstleister, d-NRW und der Bundesinitiative Stadt.Land.Digital vorgestellt und diskutiert. Die Präsentation mit weiteren Informationen zu den Förderprojekten können auf der Seite www.kdn.de abgerufen werden.  

Mit dem Programm Digitale Modellregionen unterstützt die Landesregierung die Kommunen dabei, ihre Verwaltung schneller zu digitalisieren, Bürgern und Unternehmen attraktive Angebote zu unterbreiten und mit der Wirtschaft innovative Projekte zur Stadtentwicklung umzusetzen. In den Regionen um Wuppertal, Soest, Paderborn, Aachen und Gelsenkirchen werden Lösungen entwickelt, um den Prozess zu beschleunigen (Projektliste unter www.wirtschaft.nrw/digitale-modellregionen). Bis Ende 2021 stehen dafür 91 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung. Mehr als 50 Projektideen wurden bisher vorgelegt.