Das Land NRW fördert jedes Jahr mit vielen Millionen Euro die bauliche, kulturelle und soziale Entwicklung. Zur systematischen Erhebung von Informationen und Wirkungsdaten hat d-NRW für verschiedene Förderprogramme flexible Lösungen entwickelt. Diese Lösungen ermöglichen den Ministerien quantitative sowie qualitative Wirkungsanalysen und dienen somit als effiziente Tools zur Arbeitserleichterung und -beschleunigung.

KONTAKT

Ansprechpartner: Dr. Roger Lienenkamp
E-Mail: lienenkamp(at)d-nrw.de
Telefon: 0231/222 438-48

Ansprechpartnerin: Johanna Reinker
E-Mail: reinker(at)d-nrw.de
Telefon: 0231/222 438-25

Ansprechpartnerin: Homeira Naseree
E-Mail: naseree(at)d-nrw.de
Telefon: 0231/222 438-32

WEBBASIERTE FACHVERFAHREN

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert jährlich eine Vielzahl von Angeboten aus den verschiedensten Bereichen.

Den meisten ist dabei gar nicht klar, wie vielfältig die Förderbereiche des Landes eigentlich sind. Gefördert werden jedes Jahr mehrere Tausend Projekte aus Bereichen des Kinder- und Jugendförderplans, aus dem Kultur- oder Sportbereich. Letztlich kann sogar der kleine Verein aus der Nachbarschaft Fördergelder für seine Projekte beantragen.

Um ständig die Übersicht über diese Vielzahl von Projekten zu behalten, hat d-NRW mit KJFP.web eine schlanke und übersichtliche, aber dennoch vollständige IT-Lösung zur Abwicklung des Kinder- und Jugendförderplans (KJFP) für das Land NRW konzipiert, entwickelt und eingesetzt. Diese Lösung erleichtert nun bereits seit einigen Jahren die tägliche Arbeit in den Behörden, so dass sich die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter mit dem Wesentlichen – dem Inhalt der Förderprojekte – beschäftigen können. Auf Basis von KJFP.web sind in den letzten Jahren die weiteren Module Kultur.web und Sport.web aus den Politikbereichen des damaligen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) dazu gekommen. Der modulare Aufbau ermöglicht auch den problemlosen Weiterbetrieb im Falle einer Umressortierung und Veränderung von Zuständigkeiten. Der modulare Aufbau ermöglicht auch den problemlosen Weiterbetrieb nach der Umressortierung im Jahr 2017.

WEITERE CONTROLLING-UNTERSTÜTZUNG IN FÖRDERPROGRAMMEN

Jedes Jahr melden zehntausende Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen Privatinsolvenz an. NRW ist damit mit Abstand das Bundesland mit den meisten Privatinsolvenzen im Bundesvergleich. Um Schuldnerinnen und Schuldnern mit ihren Fragen und Problemen zu helfen, fördert das Land NRW deshalb intensiv die Verbraucherinsolvenzberatungsstellen in NRW.

Damit sich die Beraterinnen und Berater vor Ort auf das Wesentliche – nämlich die Beratung von Schuldnerinnen und Schuldnern – konzentrieren können, hat das Land d-NRW damit beauftragt den Informationsfluss vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) bis hin zu den Beratungsstellen in einem Controllingverfahren abzubilden. Über dieses Verfahren lassen sich jederzeit und unkompliziert diverse Kennzahlen ermitteln und auswerten.

d-NRW hat hat die Konzeption und die Entwicklung des erfolgreichen Verfahrens übernommen.

Ähnliches leistet d-NRW auch in Bezug auf andere Förderverfahren, sowohl des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) im Bereich Familie, als auch im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und im Ministerium Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) in verschiedenen Politikfeldern. Diese Verfahren werden genauso wie das Verfahren in der Verbraucherinsolvenzberatung ständig weiterentwickelt und an die sich verändernden Förderverfahren angepasst.

Zudem erstellt d-NRW für das MKFFI und die Landeszentrale für politische Bildung verschiedene Controlling-Jahresberichte unterschiedlicher Förderbereiche.

Hier gelangen Sie zum Excel-Eingabetool für die Verbraucherinsolvenzberatung und die zugehörigen Dokumente.

BERICHTSWESEN WEITERBILDUNG

Einen Schulabschluss nachholen? Sich als Arbeitnehmer fortbilden? Oder einfach einen Kurs in einer Volkshochschule, Familienbildungsstätte oder in einer Einrichtung der politischen Bildung belegen? Die Möglichkeiten im Bereich Weiterbildung sind in Nordrhein-Westfalen sehr vielschichtig.

Um künftig einen Überblick über die umfassenden Leistungen in der Weiterbildung zu bekommen, wurde gemeinsam mit dem Gesprächskreis Weiterbildung ein Berichtswesen entwickelt, das darauf ausgerichtet ist, mit wenigen Kernfragen und damit auch geringem Aufwand einen Überblick über die Leistungen zu schaffen.

d-NRW hat sowohl die inhaltliche als auch technische Konzeption eng begleitet und anschließend das Verfahren umgesetzt. Das Verfahren wurde im Jahr 2017 erstmals im Regelbetrieb durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Anschließend wurde auf Basis der Ergebnisse ein Bericht erstellt.

MBWSV.WEB

Der städtebauliche Denkmalschutz, der Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur und der soziale Wohnungsbau sind nur drei von nahezu 30 Bereichen, die zuletzt vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW (MBWSV) in den drei Politikfeldern Wohnen, Städtebau und Verkehr gefördert wurden. Auf Grund der Umressortierung der neuen Landesregierung sind für diese Bereiche nun das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW (MHKBG) sowie das Ministerium für Verkehr NRW (VM) verantwortlich. Das jährliche Förderbudget geht weiterhin in die Milliarden.

Schwierig genug, vor diesem Hintergrund allein die monetären Kennzahlen auf dem aktuellen Stand zu halten. Wenn es jedoch unter dem Gesichtspunkt der Effektivität und Effizienz der eingesetzten Fördermittel um die Fragen „Fördere ich das Richtige?“ und „Fördere ich richtig?“ geht, wird es ungleich komplizierter.

Nicht nur die Erfahrungen von d-NRW zeigen, dass Indikatoren ein wichtiger Bestandteil von Entwicklungskonzepten und Förderprogrammen sind. Sie geben die Zielrichtung vor, unterstützen die Anwendung und sollen Erfolge messen. Der Aufbau leistungsfähiger Indikatorensysteme für eine nachhaltige Raum- und Siedlungspolitik wird immer noch durch die konzeptionellen und methodischen Herausforderungen, die dabei zu überwinden sind, behindert. Aber: Insbesondere in den letzten beiden Jahrzehnten hat es vor allem auf dem Gebiet der Informationsverfügbarkeit und der räumlichen Verschneidung von Informationen große Fortschritte gegeben. Dabei ist die Beteiligung der Akteure eine grundlegende Voraussetzung für die Integration relevanter Wertvorstellungen bei der Indikatorenentwicklung.

d-NRW hat sich mit dem MHKBG und dem VM auf den langen Weg begeben, Möglichkeiten einer sachgerechten Bewertung des Fördergeschehens zu schaffen. Dabei wird es zunächst um eine intensive Konzeptions- und Abstimmungsphase mit den Beteiligten gehen, die später auch in eine Workflow-Unterstützung münden soll.