Das Thema Frühkindliche Bildung ist der Kern der Arbeit in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege. Allein für Eltern gibt es Unmengen an Informationen zu diesem Thema. Aber auch Jugendämter, Träger und Fachkräfte haben spezifischen Informations- und Unterstützungsbedarf bei der Beratung und der Abwicklung der Förderung.

KONTAKT

Ansprechpartnerin: Johanna Reinker
E-Mail: reinker(at)d-nrw.de
Telefon: 0231/222 438-25

URL: www.kibiz.web.nrw.de
Hotline: 0208/778 998-80
(Mo–Fr 9:00–17:00Uhr)

KIBIZ.WEB

Mehr als 10.000 Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen bedeuten auch mehr als 10.000 Mal Verwaltungsaufwand. Damit sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort um das Wesentliche kümmern können – nämlich um die Kinder – hat d-NRW im Auftrag des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW gemeinsam mit Vertretern von kommunalen Jugendämtern, Landesjugendämtern und Trägern ein IT-System entwickelt, mit dem der im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) vorgeschriebene Ablauf der Förderung „kinderleicht“ abgewickelt werden kann. Seit 2008 befindet sich das System mit großem Erfolg im Einsatz.

Neben der Arbeitsentlastung im täglichen Workflow bietet das System auch die Möglichkeit umfassender Auswertungen für Statistik- und Controllingzwecke „auf Knopfdruck“. Standardschnittstellen verbinden KiBiz.web automatisch mit weiteren Fachverfahren der Verwaltung. Doppelarbeiten werden vermieden und es bleibt mehr Zeit für den pädagogischen Auftrag. KiBiz.web wird stetig erweitert, aktuell um die Ü3-Investitionskostenförderung.

„Vorbildlich!“ meint die European Political Science Association (EPSA) und hat KiBiz.web im Jahr 2009 ein Best Practice Zertifikat in der Kategorie „Leistungsverbesserung öffentlicher Dienstleistungen“ ausgestellt. Die Bundesländer Bayern und Niedersachsen haben das System inzwischen übernommen.

PORTAL KITA.NRW

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) bietet seit Sommer 2015 unter www.kita.nrw.de einen Internetauftritt an, der alle Informationen für die verschiedenen Zielgruppen im Bereich der frühkindlichen Bildung bündelt. Dabei wird berücksichtigt, welche Zielgruppe etwas wissen möchte. Die Seite verfügt über eine Anmeldefunktion für Veranstaltungen, die je nach Bedarf genutzt werden kann. Außerdem gibt es ein internes Forum für Fachkräfte. Die Seite wird permanent um neue Themen erweitert.

Nur das Beste für mein Kind, sagen sich Eltern. Dazu gehört auch die beste KiTa. Aber woher weiß ich, welche KiTa die beste für mein Kind ist? Was ist entscheidend? Lage in der Nachbarschaft, Betreuungsangebot, Öffnungszeiten oder Träger? Oder das pädagogische Konzept? Der KiTa-Finder NRW zeigt den Eltern und sonstigen Interessenten kostenlos alle KiTas in Nordrhein-Westfalen auf einer Übersichtskarte an.

Der KiTa-Finder ermöglicht den Kommunen, die Daten ihrer KiTas vor Ort auszuwerten.

d-NRW hat die Konzeption, die Entwicklung und die Implementierung des KiTa-Finders für das Land NRW übernommen. Der KiTa-Finder ist – wie auch der KiTa-Stellenmarkt (www.kita-stellen.nrw.de) ein Modul des Portals KiTa.NRW.

d-NRW hat im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem KiTa-Stellenmarkt eine Plattform konzipiert, entwickelt und implementiert, die es Stellensuchenden Erzieherinnen und Erziehern ermöglicht, gezielt und übersichtlich Stellenangebote von KiTas in NRW zu sondieren und sich auf passende Stellen zu bewerben. Darüber hinaus können Stellensuchende selber Stellengesuche erstellen, um sich von der passenden KiTa finden zu lassen.

Das Einstellen von Stellenangeboten durch die KiTas, das Erstellen von Stellengesuchen durch die Stellensuchenden sowie die sonstige Nutzung des KiTa-Stellenmarktes gestaltet sich dabei simpel und ist natürlich kostenlos.

FRÜHE HILFEN ONLINE

Werdende oder junge Eltern benötigen oftmals Unterstützung, wenn es um Fragen zu ihren Kindern geht. Zur Lösung der Probleme und zur Klärung der offenen Fragen stehen den jungen Eltern in NRW eine Vielzahl von Hilfs- und Unterstützungsangeboten zur Verfügung. Diese Angebote, zu denen unter anderem Elternkurse, Familienhebammen oder auch Beratungsangebote für junge Eltern zählen, werden gezielt durch das Land NRW mit Bundesmitteln gefördert.

Damit sich die Beraterinnen und Berater vor Ort sowie die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter in den Behörden nicht mit den statistischen Auswertungen beschäftigen müssen, hat das Land d-NRW damit beauftragt, die Förderung im Bereich der "Frühen Hilfen" in einem Controllingverfahren abzubilden. d-NRW hat das Verfahren entsprechend konzipiert und entwickelt und im Laufe der letzten Jahre zu einer Suchseite für Eltern ausgebaut, die einfach und kostenlos in kommunale Angebote integriert werden kann. Und schon bald ist es sogar egal, wie alt das Kind ist, für das Eltern Angebote suchen. Das Onlinesystem soll sukzessive auf die gesamte Präventionskette bis zum 18. Lebensjahr ausgeweitet werden.