Roms fließende Grenzen erleben

Ab September starten fünf spannende Römer-Ausstellungen an Rhein und Lippe

Ob durch Städte, Straßen oder Bauten – knapp 500 Jahre haben die Römer Nordrhein-Westfalen geprägt. Das ist bis heute nahezu überall sichtbar. Die von d-NRW im Auftrag des NRW Heimatministeriums betreute Webseite roemer.nrw bietet Informationen rund um das Leben in Nordrhein-Westfalen zur Römerzeit.

Der Niedergermanische Limes war eine der wichtigsten Grenzen des Römischen Reiches. Über rund 230 Kilometer verlief er auch durch Nordrhein-Westfalen. Seit Juli dieses Jahres zählt er offiziell zum UNESCO-Welterbe. Aus diesem Grund präsentiert „Roms fließende Grenzen - Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen 2021/2022“ in fünf verschiedenen Ausstellungen faszinierende neue Forschungsergebnisse zum Leben am und mit dem Niedergermanischen Limes.

In Kürze startet die Landesausstellung am Standort Detmold unter dem Titel "Roms fließende Grenzen - Grenzüberschreitung am Limes“.Wer waren die Germanen und waren sie überhaupt ein zusammenhängendes Volk? Was änderte sich, als die Römer mit dem Limes eine Grenze entlang des Rheins zogen? Mit eindrucksvollen Funden macht das Lippische Landesmuseum die römische Grenzüberschreitung am Limes aus germanischer Sicht erlebbar. Die Detmolder Ausstellung ist vom 24.09.2021 bis zum 27.02.2022 zu sehen.

Die nächsten Ausstellungseröffnungen sind „Der Limes am Niederrhein“ ab dem 30. September in Xanten und „Leben am Limes“ ab dem 25. November in Bonn.

Nähere Infos zur Detmolder Ausstellung finden Sie unter www.lippisches-landesmuseum.de und zu allen Angeboten unter https://www.roemer.nrw/roms-fliessende-grenzen.